• Toni

Atmungsaktivität / Thermoregulation


Aktive Menschen in Bewegung erzeugen Energie. Diese Energie ist spürbar. Optisch kann man es wahrnehmen, aber auch körperlich – Energie erzeugt Wärme. Nun sind wir aber keine Eidechsen, die ihre Körpertemperatur einfach der Umgebung anpassen. Wir müssen unsere Standard-Temperatur ständig regulieren. Wenn wir also vor Energie nur so sprühen, dann sollten wir trotzdem „cool“ bleiben.

Da unser Körper ein echt ausgetüfteltes System der Premiumklasse ist, hat er auch eine eingebaute Klimaanlage. Die funktioniert nicht nur vollautomatisch, sondern ist für uns absolut lebensnotwendig. Die Rede ist vom „Schwitzen“. Dabei verliert ein Sportler, der unter Raumtemperatur trainiert schonmal mehrere Liter Schweiß am Tag.


Wie eben erwähnt, ist die Schweißproduktion kein nerviger Nebeneffekt von Arbeit oder Sport, sondern ein wichtiger Überlebensmechanismus. Wenn wir unser Körpertemperatur nicht konstant halten könnten, wäre es so, als würden wir bei jeder Aktivität sofort Fieber bekommen. Wie jeder weiß, reichen da schon wenige Grad, um den Körper in einen gefährlichen Bereich zu bringen.


Unser Körper ist perfekt ans Schwitzen angepasst. Eine Gazelle in der heißen Savanne zu jagen, ist dank mehrerer Millionen Schweißdrüsen überall an unserem Körper kein Problem.


Warum ist es als Sportler sinnvoll „atmungsaktive“ Kleidung aus Holz zu tragen?


Die wenigsten jagen heutzutage oberkörperfrei Gazellen. Deshalb ist es sehr sinnvoll Kleidung zu tragen, die unseren natürlichen Körperfunktionen etwas Support liefert. Die Abkühlung des Körpers entsteht durch die Verdunstung des Schweißes.

Der Schweiß muss sich also einfach gesagt: „in Luft auflösen“. Gelingt dies nicht, weil die Kleidung die Verdunstung verhindert, dann bilden sich größere Tropfen, welche kunstvolle Schweißflecken auf unsere Rücken zaubern. Kleidung, die aus Holzfaser gefertigt wird, ist im Vergleich zur bekannten Baumwolle, wesentlich atmungsaktiver.


„Atmungsaktiv“ bedeutet, dass die Kleidung, den vom Körper produzierten Wasserdampf besser nach außen leitet und es zu keinem Hitzestau kommt. Man kann sich die Kleidung als eine Barriere vorstellen. Je besser der Schweiß die Barriere überwinden kann, desto atmungsaktiver das Kleidungsstück. Desto besser die natürliche Wärmeregulation.

Kleidung aus Holz ist viel atmungsaktiver als Baumwolle. Dies liegt an der Faserstruktur, Holzfasern „leiten Wasser eher ab“ und speichern es nicht wie die Fasern der Baumwolle.


„Aber Kleidung aus Polyester, ist doch auch atmungsaktiv?“. Richtig, die bekannteste Form der Sportkleidung besteht aus künstlichen Fasern. Diese sind zwar auch atmungsaktiv, stehen der Holzfaser jedoch in zwei Faktoren deutlich nach:

1. Die Nachhaltigkeit der Produktion (Link)

2. Die Geruchsentwicklung der Kleidung (Link)


Fazit: Sportkleidung aus Holz unterstützt den Sportler daher mit einer guten Thermoregulation und provoziert weniger nassgeschwitzte T-Shirts und Pullover.


Quellen: Eigene Recherche https://wissen.schwitzen.com/schwitzen/item/548-basiswissen-schwitzen.html


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